CRS - COMMON REPORTING STANDARD
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 COMMON REPORTING STANDARD | CRS

CRS
CRS

CRS ist die Abkürzung von Common Reporting Standard

Unter diesem Begriff hat die OECD ein Regime zur Einschränkung von Steuerhinterziehung auf internationaler Ebene entwickelt. CRS orientiert sich inhaltlich deutlich an FATCA.

Worum geht es bei CRS?

CRS verpflichtet jedes deutsche Finanzinstitut, von seinem Kunden/Geschäftspartner die Informationen über alle dessen steuerlichen Ansässigkeiten (tax residence) einzuholen. Ist der Kunde in einem an CRS teilnehmenden Staat ansässig, erfolgt ein entsprechender Datenaustausch mit dem ausländischen Fiskus. CRS ist ein fast globales Regime zu Datenerfassung, -prüfung und -reporting zwischen den Finanzverwaltungen von über 100 Ländern. Die USA nehmen nicht an CRS teil, sie „begnügen“ sich mit FATCA. Im Gegensatz zu FATCA und QI spielt ein eigenständiger Steuerabzug bei CRS bislang keine Rolle. CRS beschränkt sich auf den Umgang mit Kundendaten.

CRS

Formular zur Selbstklassifizierung

Praktisch bedeutet das, dass jede Bank vor allem ihre Neukunden nach allen steuerlichen Ansässigkeiten fragen muss. Das erfolgt wie bei FATCA durch den Bankkunden mit einem Formular zur Selbstklassifizierung/Selbstzertifizierung (``self-certification``) .

Einen praktizierten Standarf für ein CRS-Formular zur Selbstklassifizierung gibt es nicht. Aus praktischen Gründen haben viele Banken ein eigenes gemeinsames Formular für FATCA und CRS entwickelt.

Wenn ein Kunde angibt, in einem ausländischen Staat steuerlich ansässig zu sein, muss seine Bank prüfen, ob es sich bei diesem Staat um einen CRS-Partnerstaat handelt.
Ist der Kunde in einem CRS-Partnerstaat steuerlich ansässig erfolgt - ebenfalls über das Bundeszentralamt für Steuern BZSt - ein Reporting an den jeweiligen ausländischen Fiskus.

CRS

Maßgeblich für deutsche Finanzinstitute

Für die deutschen Finanzinstitute und ihre Kunden ist CRS maßgeblich, weil die Bundesrepublik nach einer Änderung der EU-Amtshilferichtlinie vom Dezember 2014 ein nationales Gesetz erlassen hat, das Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz FKAustG.

Welche rechtlichen Hürden haben deutsche Finanzinstitute mit CRS?

Eine Bank o. ä. hat einen Spagat zu erfüllen: einerseits muss sie den CRS-Anforderungen für jeden einzelnen Kunden/Geschäftspartner entsprechen, andererseits darf sie keine abschließende Einzelfallbeurteilung vornehmen, denn ein deutsches Finanzinstitut hat nach dem deutschen Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) keine Berechtigung, die rechtliche Prüfung eines Einzelfalles vorzunehmen.

Wenn Sie selbst nicht über ausreichende CRS-Kenntnisse verfügen, brauchen Sie einen externen (steuer)rechtlichen Berater. Wir waren in Deutschland von Anfang an mit der Einführung von CRS befasst und können Ihnen aufgrund unserer umfangreichen Erfahrung bestmöglich helfen.

ZENTRALE FRAGEN

Wie lautet die zentrale CRS-Frage für Sie?

Wenn Sie Bankkunde sind

Wie befülle ich das vorgelegte CRS-Formular?

bzw.

 

Wo bin ich steuerlich ansässig?

Wenn Sie Finanzinstitut sind

Wie implementiere ich die CRS-Prozesse richtig und vollständig bzw. bin ich compliant mit den CRS-Vorschriften?

oder

 

Wie beurteile ich die Angaben eines Kunden im CRS-Formular?

Wir können Ihnen aufgrund unserer umfangreichen CRS-Erfahrung bei allen Fragen helfen - unabhängig davon, ob Sie ein Finanzinstitut sind oder dessen Kunde/Geschäftspartner, für den sich die Frage stellt, wie er mit dem Formular zur CRS-Selbstauskunft umzugehen hat, ob er überhaupt von CRS betroffen ist oder ob in seinem konkreten Fall ein Datenweitergabe an einen ausländischen Fiskus bevorsteht.